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HarvestLab – Genauigkeit der online Feuchtemessung auf dem Feldhäcksler jetzt DLG zertifiziert

harvest_lab2_220x145Gemeinsam mit der Firma Carl Zeiss in Jena hat John Deere 2006 die erste online Feuchtemessung auf einem Feldhäcksler vorgestellt. Der dazu eingesetzte Sensor nutzt die Nahinfrarot- (NIR) Technik, die mit einem Spektrometer und einer Lichtquelle arbeitet. Im Laborwesen wird diese Technologie bereits seit vielen Jahren stationär eingesetzt. Ganz neu waren jedoch der Einsatz auf einer mobilen Arbeitsmaschine und die Erforschung exakter Kalibrierkurven, die im laufenden Gutstrom die Erntegutbestandteile analysiert. Dies ist sinnvoller, weil die Bedingungen im Feld sehr stark variieren. Diese Technik kann im Sekundentakt Trockensubstanz-(TS) Unterschiede erkennen und gleichzeitig vollautomatisch die Schnittlänge des Häckslers dem sich ändernden TS-Gehalt anpassen. Vorteile für den Kunden: das Material lässt sich optimal verdichten; Sickersaftverluste und Nacherwärmung können durch ein homogeneres Häckselgut vermieden werden.

Pro Sekunde nimmt der NIR-Sensor 17 Messungen vor, aus denen ein Durchschnittswert mit bis zu 3.600 Messungen pro Stunde gebildet wird. Diese hohe Anzahl von Messungen wird erforderlich, weil das Material den Sensor im laufenden Gutstrom mit Geschwindigkeiten von bis zu 200km/h passiert. In der Ernte 2009 hat die DLG die Messgenauigkeit des Systems in drei Maissorten überprüft. Dabei wurden jeweils 10 Anhänger pro Sorte gehäckselt und aus jedem Anhänger 10 Mischproben mit Hilfe von jeweils 50 Einstichen gezogen. Der Durchschnittswert dieser 10 Mischproben wurde dann im Trockenschrank gemessen und dem Ergebnis aus dem Feldhäcksler je Anhänger gegenübergestellt.

Anforderungen der DLG für eine Zertifizierung:

  • Abweichungen dürfen 3 % nicht überschreiten
  • Durchschnittliche Abweichung pro Sorte < 2%
Sorte
TS Referenz (%)
TS NIRS (%)
Differenz absolut (%)
Deco 34,06 35,23 1,17
Fernandez 31,89 31,22 -0,67
Ronaldinio 25,15 27,00 1,85

Die Daten wurden in 10 Einzelversuchen je Sorte ermittelt.DLG_Feuchte_10_09
Referenz: Trockenschrank


Dem Ergebnis entsprechend hat der mit HarvestLab ausgerüstete John Deere Feldhäcksler im DLG-Fokustest die Anforderungen für die Zertifizierung erfüllt. Damit eliminiert diese Technik durch vollautomatische Messung (3.600Mal pro Stunde) die Probenahme von Hand als bisher größte Fehlerquelle. Gleichzeitig eignet sich diese Technik als verlässliche und geprüfte
Abrechnungsmethode, um exakte Informationen über den Energiegehalt, die
Sortenwahl und –qualität bzw. den Energieertrag pro Hektar zu gewinnen.
Außerdem dienen diese Werte als Abrechnungsgrundlage für den Einkauf von
Rohstoffen. Das System ist für Mais, Gras, GPS und Luzerne gleichermaßen
einsetzbar und arbeitet vollautomatisch ohne Kalibrierung. Anhand der
gewonnen Daten lassen sich Trockenmasseerträge exakt erfassen und je
nach Kundenwunsch pro Feld, pro Anhänger oder pro Kunde auswerten.

Zur Erläuterung: Funktionsprinzip des NIR-Sensors:

funk_HLAB

 

Pressemitteilung
Bruchsal, Dezember 2009

John Deere macht RTK “mobil”

John Deere macht RTK mobilDie Real Time Kinematik (RTK) Satellitennavigation, die mit Genauigkeiten im Zentimeter-Bereich für die Spurführung eingesetzt wird, erforderte bisher ortsfeste Referenzstationen zum Empfang von Korrektursignalen für das weltweite GPS-System.

Mit dem neuen „StarFire Mobile RTK“ bietet John Deere jetzt ein Spurführungssysteman, bei dem das Korrektursignal über das D1-Mobilfunknetz empfangen wird. Diese Art der Signalübertragung ermöglicht nicht nur eine bundesweit wiederholbare Genauigkeit der Positionsdaten, sondern schützt auch vor der gefürchteten Abschattung des Korrektursignals durch Bäume, Gebäude oder Konturen der Geländestruktur. Dabei ist die Entfernung des Fahrzeugs von der nächsten Basisstation unabhängig, weil das Systemauf ein bundesweites Netzwerk von insgesamt 300 Basisstationen zurückgreifen kann.

StarFire Mobile RTK ist mit GreenStar AutoTrac und AutoTrac Universal 200 voll kompatibel. Es kann problemlos von Maschine zu Maschine umgesetzt werden und ist damit auch auf John Deere Erntemaschinen und Maschinen anderer Marken einsetzbar.

Neben geringen Hardwarekosten, einfacher Montage und Bedienung bietet das „StarFireMobile RTK“ System einen raschen Signalaufbau und schaltet in Mobilfunklöchern automatisch kostenlos auf die SF2-Signalgenauigkeit (+/- 5 cm), falls das Korrektursignalvorübergehend ausbleiben sollte. Voraussetzung für die Installation des mobilen RTKSystems sind ein SF2-fähiger StarFire iTC Empfänger, ein GreenStar 2 Display und eine entsprechende Lizenz für den Empfang des mobilen RTK-Korrektursignals, die der Nutzer direkt bei dem Systempartner AXIO-NET GmbH erwirbt.

Presse - Information
Mannheim, 8. Juli 2009